Award 2005

Goldene Palme für east und Die Röhre
Sie räumten ab bei der diesjährigen Verleihung der "Goldenen Palme" für die innovativsten neuen Gastro-Konzepte: Das east, mit internationalen und europäischen Designpreisen ausgezeichnetes Hotel und Restaurant in Hamburg und Die Röhre im Salzkammergut, ein Mixkonzept aus Restaurant, Raststätte und Weinbar in einer in Europa einzigartigen Massivholzröhre von 28 Meter Länge.
GEWINNER DER GOLDENEN PALMEDie Röhre, Unterach am AtterseeIn Unterach, zwischen Mond- und Attersee, liegt "Die Röhre": die etwas andere Form einer Raststätte in Röhrenform. "Die neue Lokalgeneration im Salzkammergut" war die Vision von Christian Denz und Margit Gutmann: die Kombination aus noch nie da gewesener Architektur und innovativer Gastronomie, die Kombination aus Tradition und Trend in Einrichtung und Angebot. Vorarlberger Holzbau-Spezialisten realisierten den in Europa einzigartigen Baukörper aus Massivholz von 28 Meter Länge und 5 Meter Innendurchmesser. Das Platzangebot wird durch die Sonnenterrasse mit Blick auf die Bergwelt erweitert. Kulinarisch offeriert die Trend-Raststätte Bodenständiges mit kulinarischen Einflüssen aus aller Welt, Eis, Kaffeespezialitäten dazu eine umfangreiche Weinbar mit ausgesuchten Spitzenweinen glasweise mit Schwerpunkt Österreich und Wein-Snacks bis in den späten Abend.
http://www.dieroehre.com/
east, Hamburgeast - Restaurant, Bar, Lounge und Hotel
Der Veranstaltungsort des Leaders Club Awards 2004, das "east" in Hamburg, steht in diesem Jahr auf der Nominiertenliste: eine Design-Destination mit Restaurant, Bar, Lounge und Hotel von Christoph Strenger und Roland Koch (Gastro Consulting) sowie Marc Ciunis. Das "east" eröffnete am 28. Oktober 2004 mitten in der City in einer Parallelstraße zur Reeperbahn. Das außergewöhnliche Design des amerikanischen Stararchitekten Jordan Mozers besticht in allen Räumlichkeiten und zieht vor allem ein modernes und urbanes Publikum aus Lifestyle und Business an. Mit seinem ausgefeilten Gastronomie- und Hotelkonzept will das "east" die Location für Genuss und Nightlife in Hamburg sein. Das Restaurant im ehemaligen Kellergewölbe mit seinen 230 Sitzplätzen beeindruckt durch die luftige Höhe und die vier weißen Säulen mit ihren mächtigen Faltenwürfen. Das Foodkonzept ist ein kreativer Mix aus den Küchen der Welt serviert im Food-Sharing-Style. Kommunikativer Treff punkt ist Yakshi's Bar, ergänzt durch die Colours Lounge & Smirnoff Lounge.
http://www.east-hamburg.de
WEITER NOMINIERTE KONZEPTECube, StuttgartAls Duo nominiert ist die Museumsgastronomie Restaurant "Cube" und Bar Lounge "o.T." von Jörg Rauschenberger (Rauschenberger Partyservice) im gläsernen Würfel des Stuttgarter Kunstmuseums am zentralen Schlossplatz. Die Lobby Bar "o.T." ist eine Bar mit Großstadtflair und zeitgeistigem Feeling. Angebot, Ambiente und Publikum wechseln je nach Tageszeit: Bis 16 Uhr ist "o.T." eine klassische Espresso Bar mit kleinem Foodangebot, ergänzt durch eine niveauvolle Terrasse, anschließend vollzieht sich der Wandel zu einem After Work Meeting Place mit Tapas, Cocktails und Spirits. Nach Museumsschluss wird die Location durch weitere Plätze in der Lobby erweitert. Im Top Floor residiert das Restaurant "Cube" (136 Plätze): Glas von allen Seiten, ein vollkommen freier Blick auf Stuttgarts Mitte und ein reduziertes Interieur vermitteln ein einmaliges Raumerlebnis. Tagsüber ist das Angebot mit Mittagskarte, kleinen Gerichten und Konditoreiwaren auf Passanten und Museumsbesucher zugeschnitten. Anders abends: Hier wird die Einzigartigkeit von Location und Ausblick vermarktet, die phantasievollen Pacific Rim Küche richtet sich an ein urbanes Publikum.
http://www.cube-restaurant.de/
Kytaro, München
Nominiertes Münchner Konzept ist das griechische Restaurant "Kytaro" von Leonidas und Christina Arachovitis. Mit dem "Kytaro" ist es den beiden Vollblutgastronomen gelungen, das griechische Lebensgefühl in der bayerischen Metropole aufleben zu lassen: Feierstimmung bei gutem Essen, Musik und Tanz - am Abend auch auf den Tischen. Der Betrieb wurde im Sommer 2004 im Gebäudekomplex der Universitätsreitschule im Englischen Garten eröffnet. Die Küche ist griechisch-mediterran mit dem Schwerpunkt auf Fisch und Lamm, leicht und modern interpretiert. Das Interieur ist klar und schlicht, Stil prägendes Element sind Großportraits von Menschen aus dem griechischen Alltag. Kytaro steht im Griechischen für Zelle oder Zusammenschluss. So sehen sich im "Kytaro" alle als große Familie: die beiden Gastgeber, ihre Mitarbeiter und die Gäste, die bereits beim zweiten Besuch mit Namen begrüßt werden.
Schwellenmätteli, Bern, SchweizMitten in Bern und direkt am Ufer der Aare liegt das "Schwellenmätteli", ein aus drei Bereichen bestehendes Konzept. Das Wehr (Schwelle) dient seit Jahrhunderten zur Regulierung des Aarewassers und ist traditionell ein Ort mit Bewirtschaftung. 1998 schrieb die Stadt Bern einen Wettbewerb für ein neues Architektur- und Gastronomiekonzept für aus mit dem Ziel, durch eine grundsätzliche Neuordnung das "Schwellenmätteli" den Bernern als Treffpunkt zurückzugeben. Das heutige Konzept an der Berner Riviera besteht aus der spektakulären Terrasse mit Restaurant-, Bar- und Loungebetrieb direkt über den Fluten der Aare, dem Restaurant Casa mit italienischer Esskultur im traditionellen Riegelhaus und einer multifunktionalen Lounge, hervorgegangen aus der früheren Kegelbahn. An den Investitionen für dieses neue Gastro/Freizeitkonzept, das im Juni 2004 fertig gestellt wurde, beteiligte sich die Stadt Bern. Betreiber ist Thomas Käser.
http://www.schwellenmaetteli.ch/
Spindler & Klatt, BerlinFür Berlin nominiert ist das "Spindler & Klatt", ein multifunktionales Konzept von Frank Spindler und Jesko Klatt mit Bed-Restaurant, Lounge und Clubfloor in asiatisch inspiriertem Ambiente auf über 1.000 m2 Fläche im Kornspeicher der alten Heeresbäckerei. Im Sommer wird das im Januar 2005 eröffnete Big-Size Restaurant durch die 650 m2 große Terrasse an der Spree erweitert. Die Herausforderung bestand darin, in der Industriehalle eine spannungsreiche Verbindung zwischen rauen Elementen auf der einen, Wärme und Gemütlichkeit auf der anderen Seite herzustellen. Dies geschieht durch Lichtsäulen, abgehängte Bereiche, große Sitz- und Liegemöglichkeiten. Das Interieur wurde eigens in Shanghai angefertigt: Original chinesische Möbel, kombiniert mit einem puristisch klaren Möbelkonzept nach den Regeln des Zen. In der Küche verbinden sich asiatische und europäische Einflüsse zu eigenständigen Kombinationen für Fingerfood, Menüs und Catering.
http://www.spindlerklatt.com/