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LEADERS CLUB ONLINE EXCHANGE:
DIE KRISE GEMEINSAM BEWÄLTIGEN

Am 10. November fand der 1. Leaders Club Online Exchange statt. Sieben Stunden Power-Programm voller Impulse und Know-how für Gastronomen in Zeiten der Corona-Krise. Um die Herausforderungen der Gastronomie in diesen Zeiten möglich umfassend abzubilden und anzusprechen, bot der Online Exchange verschiedene Themenblöcke mit unterschiedlichen Speakern, Talks, Deep Dives und Q&As. Ein freundschaftlicher, partnerschaftlicher Austausch und wertvoller Input sind auch dann möglich, wenn wir alle uns nicht persönlich treffen können. Das zeigte der Online Exchange mit mehr als 100 Teilnehmer*innen, fast 30 Referenten und die tolle Resonanz auf dieses Event.

Tim Raue (Sternekoch):

NEUE GESCHÄFTSMODELLE

Was die geforderten neuen Geschäftsmodelle anging, konnte Tim Raue über sein krisengeborenes Konzept Fuh kin great berichten. Auch die vielen kreativen Konzepte, die während der Krise erfunden wurden, seien eine Inspiration und Ansporn für die Branche, im Kopf frisch zu bleiben. Außerdem helfe es, die Mitarbeiter*innen zu beschäftigen. Dass es ihnen gut geht, ist für uns fundamental.

Erich Nagl (Vorstandsmitglied ETL ADHOGA):

BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE STRATEGIEN & HILFSPROGRAMME

Tiefe Einblicke in die Möglichkeiten und Fallstricke der aktuellen Hilfsprogramme der Bundesregierung gab Erich Nagl. Eine Lektion, die wir alle in der Corona-Krise gelernt haben: Unternehmen mit ‚weißen Kassen‘ haben 2020 deutlich besser abgeschnitten als die anderen.

WIR ÖFFNEN TÜREN – WIR ERMÖGLICHEN AUSTAUSCH –

WIR MACHEN MUT!

Mit unserem neuen Markenauftritt stellen wir die Weichen Richtung Zukunft und positionieren uns in diesen schwierigen Zeiten mehr denn je als starkes Netzwerk. Wir sind mehr als Essen und Trinken! Genau das spiegelt unser neuer Look wider. Damit wollen wir die Sichtbarkeit der Branche erhöhen und ihre gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung noch mehr ins Bewusstsein der Menschen rücken.

 

„Wir spüren deutlich: Die Branche will sich wieder treffen, sucht den Austausch, um gemeinsam Wege aus der Krise finden. Dazu braucht es einerseits ein starkes Netzwerk für den persönlichen Kontakt und andererseits ein kraftvolles Sprachrohr zu aktuellen und relevanten Themen, das von der Gesellschaft und der Politik wahrgenommen wird“, erklärt Präsident Michael Kuriat. „Wir wollen beides sein!“ Unser neuer Markenauftritt spiegelt die gewachsene Kompetenz unseres Netzwerks als analoge ebenso wie digitale Plattform für Startups, etablierte Gastronomen und ihre relevanten Partner aus der Zulieferindustrie wider.

Vergangene Aktionen

#OhneGastroKeinHappyEnd

Wir möchten auf die große gesellschaftliche Relevanz der Gastronomie in Deutschland aufmerksam machen und uns im Schulterschluss mit unseren Gästen, anderen Initiativen und Gastronomen für unsere Zukunft einsetzen! Denn #OhneGastroKeinHappyEnd!

 

Kolle Rebbe und Jo Riffelmacher von Salt & Silver lieben die Gastroszene und möchten unterstützen, damit das Happy End nicht ausbleibt. Mit Kreativität und Herzblut haben sie die Kampagne #OhneGastroKeinHappyEnd entwickelt, die wir als Netzwerk von Gastronomie begeisterte Menschen und Unternehmen gerne so groß wie möglich machen möchten. Die Wall GmbH unterstützte die Kampagne, mit kostenfreien Werbeflächen in Hamburg. Auch die Edgar Ambient Media Group GmbH half mit deutschlandweit knapp 950 kostenfreien digitalen Screens in der Gastronomie und im Kino bei der Verbreitung der Kampagne.

Branche braucht einen Rettungsschirm

Die anlaufenden Wiedereröffnungen unserer Betriebe, unter den notwendigen Auflagen und die damit verbundenen Umsatzeinbußen von geschätzten 50%, sind ohne einen Rettungsschirm nicht wirtschaftlich. Auf diese Situation hat unter anderem LC Vorstand und Gastronomin Kerstin Rapp-Schwan im Gespräch mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen) erfolgreich aufmerksam gemacht.

Aktion „Leere Stühle“

Bei der Protestaktion „Leeren Stühle“ demonstrierten tausende Gastronomen in ganz Deutschland sowohl an öffentlichen Orten als auch online dafür, dass die Zukunft ihrer Betriebe durch die andauernde Schließung massiv bedroht ist. Die große Teilnahme an dieser Aktion ist ein starkes Zeichen dafür, wie eng die Branche zusammensteht.