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Als Netzwerk für die Gastronomie und Sprachrohr für unsere Mitglieder, bündeln wir all unsere Kräfte, um Aufmerksamkeit für die Situation unserer Branche zu erzeugen und politische Lösungen zu fordern, die dafür geeignet sind, dass die Gastronomie und ihre Zulieferer eine wirtschaftliche Überlebenschance in der Corona-Krise erhalten. Noch nie war der Zusammenhalt der Branche wichtiger, um den Druck auf die Politik aufrechtzuerhalten und ein Massensterben der Gastronomie zu verhindern.

Branche braucht einen Rettungsschirm

Die anlaufenden Wiedereröffnungen unserer Betriebe, unter den notwendigen Auflagen und die damit verbundenen Umsatzeinbußen von geschätzten 50%, sind ohne einen Rettungsschirm nicht wirtschaftlich. Auf diese Situation hat unter anderem LC Vorstand und Gastronomin Kerstin Rapp-Schwan im Gespräch mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen) erfolgreich aufmerksam gemacht.

Deutscher Gastro-Gründerpreis 2020 

Die Initiatoren unterstützen die fünf Gewinnerteams 2020 in Zeiten von Corona solidarisch. Im Hinblick auf die anhaltende Corona-Krise haben die Initiatoren des Deutschen Gastro-Gründerpreises – Internorga, orderbird und wir – beschlossen, das Finale des diesjährigen Wettbewerbs auf die Internorga 2021 zu verschieben und damit auf eine erneute Ausschreibung für 2021 zu verzichten. Das Preisgeld in Höhe von 10.000€ sowie eine umfangreiche Beratung durch uns wird unter den Top 5 aufgeteilt. Der Hauptgewinner erhält im nächsten Jahr ein zusätzliches Preisgeld in Höhe von 5.000€.

Aktion „Leere Stühle“ – 2020

Protestaktion „Leere Stühle“ sowohl vor Ort als auch digital ein totaler Erfolg

Bei der Protestaktion „Leeren Stühle“ demonstrierten in den vergangenen Wochen tausende Gastronomen in ganz Deutschland sowohl an öffentlichen Orten als auch online dafür, dass die Zukunft ihrer Betriebe durch die andauernde Schließung massiv bedroht ist. Die große Teilnahme an dieser Aktion ist ein starkes Zeichen dafür, wie eng die Branche zusammensteht.

Ursprünglich stammt die Idee der „Leeren Stühle“ aus Dresden. Hier hatten am 17. April rund 500 Gastronomen ihre Stühle in den öffentlichen Raum gestellt, um auf ihre prekäre Lage angesichts der anhaltenden Schließung ihrer Betriebe aufmerksam zu machen. Wir griffen die Initiative auf und starteten einen Aufruf an die Branche, dem Dresdner Beispiel zu folgen. Am 24. April beteiligten sich tausende Gastronomen und Hoteliers in über 80 Städten, indem sie rund 30.000 Stühle auf öffentlichen Plätzen und vor ihren Restaurants aufstellten. Am 1. Mai wurde der Aktionstag ins Internet verlegt. Hier wurden verwaiste Stühle in den eigenen Räumlichkeiten bzw. im Außenbereich fotografiert und die Fotos sowie Videos wurden mit den Hashtags #leerestuehle, #gastrofriday und #leadersclub veröffentlicht. Aus allen Teilen Deutschlands haben Gastronomen an der digitalen Aktion teilgenommen und eine große Reichweite und Präsenz in den Medien erzielt.

 

Auch in Zukunft kann mit der Aktion „Leere Stühle“ darauf aufmerksam gemacht werden, dass die bereits beschlossenen Maßnahmen ein Schritt in die richtige Richtung sind, aber nicht ausreichen, um ein Branchensterben zu verhindern. Im Folgenden findet ihr unterstützende Tipps und Hilfestellungen, die euch dabei helfen, Versammlungen vor Ort anzumelden und umzusetzen sowie einen Leitfaden, wie ihr die Aktion digital erfolgreich umsetzen könnt. Gerne stehen wir euch bei Fragen auch persönlich zur Seite.

 

Unterstützende Tipps zur Anmeldung der Kundgebung gibt es hier.

Einen Leitfaden zur Teilnahme an der Aktion Leere Stühle vor Ort gibt es hier.

Tipps zur Umsetzung eines digitalen Aktionstages gibt es hier.